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Renditelaufzeiten und Sonderaktionen bei Tagesgeldangeboten

Das Tagesgeld bietet für sehr viele Anleger einige Vorteile, wie zum Beispiel Flexibilität, schnelle Verfügbarkeit und die hohe Sicherheit dieses verzinslichen Anlageproduktes. Die Rendite gehört hingegen nicht unbedingt zu den Stärken des Tagesgeldes, jedoch muss man hierbei natürlich immer beachten, dass verzinsliche Anlagen mit einer sehr hohen Sicherheit, die zudem noch täglich verfügbar sind, selten hohe Renditen aufweisen (können).

Die zu erzielenden Renditen sind allerdings bei kaum einem anderen Anlageprodukt zwischen den Anbietern so unterschiedlich, wie es beim Tagesgeld der Fall ist. Nimmt man die aktuellen Konditionen aus dem Mai 2010 als Beispiel, dann findet man viele Banken, die einen Zinssatz zwischen 1,25 und 1,75 Prozent anbieten, es gibt aber durchaus auch Anbieter, die über zwei Prozent zahlen. Das beste Angebot liegt derzeit sogar bei über drei Prozent, während es auf der anderen Seite aber auch „Ausreißer“ gibt, die deutlich weniger als ein Prozent Verzinsung auf dem Tagesgeldkonto anbieten. Ein Vergleich lohnt sich also für den Anleger in jedem Fall. Wichtig ist es beim Vergleich nicht nur auf die Höhe der Zinsen zu achten, sondern welche Bedingungen an den Zinssatz geknüpft sind. So gelten zum Beispiel recht hohe Zinsen fast immer nur für Neukunden und zudem sind die Renditen dann auch noch zeitlich begrenzt. Die Renditelaufzeiten bei Tagesgeldangeboten vergleichen ist daher grundsätzlich ein sehr wichtiger Aspekt beim Vergleich, denn was nützt dem Anleger ein Zinssatz von vier Prozent, wenn dieser nur für 10 Tage garantiert ist.

Meistens ist es bei den so bezeichneten „Sonderaktionen“ so, wenn also eine Bank einen außergewöhnlich hohen Zinssatz auf dem Tagesgeldkonto für Neukunden anbietet, dass die Zinsen für einen bestimmten Zeitraum garantiert werden, zum Beispiel für sechs Monate. Vom Grundsatz her sind die Zinsen und somit auch die Rendite für den Anleger bei der Tagesgeldanlage nämlich nicht garantiert, denn der Zinssatz kann sich täglich ändern. Da das Tagesgeld an sich keine Laufzeit hat wie das Festgeld, machen die Banken auch grundsätzlich keine Unterschiede im Zinssatz bezüglich der Anlagedauer. Wer sich als Anleger dennoch die Mühe machen möchte, die Renditelaufzeiten zu vergleichen, kann sich natürlich mittels eines Vergleiches eine Übersicht darüber verschaffen, bei welchen Banken man welche Renditen über welchen Zeitraum erzielen könnte. Jedoch muss man hierbei zudem berücksichtigen, dass die Höhe des Zinssatzes bei nicht wenigen Anbietern auch von der Anlagesumme abhängig ist.